La Fortsetzung • Im Doppelpack
Barbe. Part II und III
Erotische Briefe beschwören ein blutiges Ende herauf – damit versetzte unser Filmdebüt »Barbe« Cineasten in Aufregung, ein nervenzerfetzender Thriller in 1:21 min. Wir legen umgehend nach. Zwei weitere Comicstorys von André Barbe im Video. Eine Bettgeschichte mit durchweg französischen Küssen. Und die Stripeinlage einer Signora, die viel im Louvre rumhängt.
Zeichner André-François Barbe wurde 1936 im südfranzösischen Nîmes geboren; 2014, wenige Tage vor seinem 78. Geburtstag, starb er in Paris. Seine Comics erzählte er mit Vorliebe in filmischer Manier. ›Movie-Style‹ nennt das mancher. Panel für Panel wie Einzelbilder auf Zelluloidstreifen. Es gibt Leser, die das zermürbend finden. Verfilmungen aber kommt es entgegen.
»Bises« ist der Titel unserer ersten von zwei neuen Barbe-Produktionen. Ein junges Pärchen knutscht sich da in Rage. Ist das ein Kopf zwischen den Beinen? fragt man sich mittendrin. Und wenn ja: Wem gehört der?
André Barbe: »Bises« (0:59 min.)
Zwei Nasen nähern sich an.
Im zweiten Clip macht sich »Mona Lisa« frei. Raus aus dem Kleid, runter mit dem Slip. Im Handumdrehen zeigt die Dame aus Florenz ihre unverhüllte Silhouette. Und ein ganz neues Lächeln.
André Barbe: »Mona Lisa« (0:35 min.)
Aparte Silhouette. Und ihr Lächeln, das vergisst man nicht.
Beide Storys sind in André Barbes »Cinémas et autres choses« enthalten (J'ai lu 1987).
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