À la fin • Wir gucken noch einen Streifen
Barbe. Cinéma
Eine Mademoiselle erwacht und stellt fest: Sie hängt an Fäden. Zuerst bringt sie nur groteske Verrenkungen zustande, aber je mehr Leben in sie kommt, desto fließender werden ihre Bewegungen. Ihre Augen leuchten. Marionette? Nein danke. Sie will frei sein und streift ihre Fesseln ab. Püppchendasein ade.
Die rebellische Marionette ist Mitwirkende unseres »Cinéma«-Films. Davor pflegt ein verliebtes Paar Zweisamkeit im Grünen. Beide Videos entstanden aus Comics des Zeichners André-François Barbe (1936-2014). Wie auf einem Filmstreifen brachte der Franzose seine Geschichten zu Papier, Strips, die von oben nach unten zu lesen sind. Vor den Augen verwandeln sich die Einzelbilder in Kopfkino. Wir haben sie animiert.
André Barbe: »Cinéma« (1:44 min.)
Der Abschluss unserer Barbe-Reihe
In Frankreich erschienen ab den 1970ern mehrere »Cinéma«-Bände. Hierzulande machte der Volksverlag Barbes Werk bekannt.
»Cinéma« ist der vierte und letzte Teil unserer Barbe-Reihe (»Barbe. Der Film«, »Bises«, »Mona Lisa«). Gedruckt finden sich alle Episoden (außer »Cosmologie«) in dem Bändchen »Cinémas et autres choses« (J’ai lu 1987).
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