Sie ist eine Art Harley Quinn der Textverarbeitung, die Autokorrektur: gemein, aber irgendwie drollig. Aus Cowboy Red Dust, Hauptfigur der Westernserie Comanche, macht sie konsequent Red Dutt. »Comanche und Red Dutt befürchten Ärger.« – »Red Dutt kennt die Killer.« – »Red Dutt sattelt sein Pferd.«
Auch Damen verschont sie nicht. Honey etwa, die Astronautin aus »XHG-C3«. Und Milo Manaras überforderte Blondine aus »Candid Camera«. Die heißt auch Honey. Die Autokorrektur nennt beide eisern
Honnef.
In »Duft des Unsichtbaren« begegnen wir Manaras Honnef erstmals und ein weiteres Mal in »Honnef abends allein zuhaus«. Apropos. Manara wird zu Mama, Ehapa zu Papa und der spanische Zeichenkollege Azpiri zu Alfonso Aspirin. Ruhe geben die Binärcodes damit nicht. Überall pfuschen sie rein.
Die Party geht weiter
Erschöpft wirkt es nicht, das kleine Aas des Schreibprogramms. Es lauert nur auf die nächste Gelegenheit. Na denn, auf ein Neues. »Alors«, sagen die Franzosen. Unsere Autokorrektur nicht. Die sagt »Alois«.

























